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Wie legt man einen negativen Saldo für Urlaub fest?

Ein negativer Saldo ermöglicht es Mitarbeitern, Urlaub zu beantragen, auch wenn ihr verfügbares Guthaben nicht ausreicht. Dies ist nützlich, wenn Mitarbeiter im Voraus Urlaub nehmen müssen und diesen später durch Anwartschaften oder künftige Zuteilungen nachholen.

Schritte zur Konfiguration des negativen Saldos

1. Gehe zu „Einstellungen“

Öffnen Sie den Bereich „Einstellungen“, in dem Sie alle Systemkonfigurationen verwalten können. Hier können Sie festlegen, wie sich die Urlaubsrichtlinien in Ihrem Unternehmen verhalten.

2. Gehen Sie zu „Urlaubsrichtlinien“

Rufen Sie den Abschnitt „Urlaubsrichtlinien“ auf, um alle verfügbaren Urlaubsrichtlinien anzuzeigen. Klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol neben der jeweiligen Richtlinie. Für jede Urlaubsart können eigene Regeln festgelegt werden, darunter auch, ob ein negativer Saldo zulässig ist.

3. Klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol neben der Urlaubsart

Wählen Sie die Urlaubsart aus, die Sie konfigurieren möchten. Dadurch wird sichergestellt, dass die Regel für einen negativen Saldo nur auf diese Urlaubsart und nicht auf andere angewendet wird.

4. Wählen Sie im Menü auf der linken Seite „Zusätzliche Regeln“ aus

Öffnen Sie den Abschnitt „Zusätzliche Regeln“, in dem Sie erweiterte Einstellungen vornehmen können, die sich darauf auswirken, wie Urlaub beantragt und genommen wird.

5. Aktivieren Sie den Schalter „Negatives Guthaben zulassen“

Aktivieren Sie diese Option, damit Mitarbeiter Urlaub beantragen können, auch wenn ihr aktuelles Guthaben nicht ausreicht. Nach der Aktivierung lässt das System Anträge zu, die das Guthaben unter null sinken lassen.

6. Wählen Sie die Art der Begrenzung

Entscheiden Sie, wie viel Flexibilität Sie gewähren möchten:

  • Unbegrenzt: Mitarbeiter können weiterhin Urlaub beantragen, unabhängig davon, wie stark ihr Guthaben im Minus liegt. Dies bietet maximale Flexibilität, aber weniger Kontrolle.
  • Begrenzt: Legen Sie eine Obergrenze für das zulässige Minusguthaben fest, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter ein definiertes Limit nicht überschreiten.

7. Legen Sie den zulässigen Negativbetrag fest (falls begrenzt)

Wenn Sie sich für eine begrenzte Option entscheiden, legen Sie den maximalen negativen Saldo fest (z. B. -3 Tage). Das bedeutet, dass Mitarbeiter nur so lange Urlaub beantragen können, bis sie diesen negativen Schwellenwert erreichen; danach können sie keine weiteren Anträge mehr stellen.

8. Klicken Sie auf „Speichern“

Speichern Sie Ihre Änderungen, um die Konfiguration zu übernehmen. Die Regel für den negativen Saldo ist nun für die ausgewählte Urlaubsart aktiv.

Was bedeutet das für die Mitarbeiter?

Mitarbeiter können Urlaubsanträge stellen, auch wenn ihr Guthaben nicht ausreicht. Wenn ein Limit festgelegt ist, können sie ihr Guthaben nur bis zu dem festgelegten Betrag ins Minus gehen. Dies bietet ihnen Flexibilität und ermöglicht es gleichzeitig, die Inanspruchnahme unter Kontrolle zu halten.

Können Administratoren dies steuern oder anpassen?

Ja, Administratoren haben die volle Kontrolle über die Guthaben der Mitarbeiter und können bei Bedarf Anpassungen vornehmen, um die Richtigkeit der Daten und die Einhaltung der Unternehmensrichtlinien sicherzustellen.

  • Gehen Sie zur Mitarbeiterliste.

  • Klicken Sie auf den Mitarbeiter, um dessen Profil zu öffnen.

  • Navigieren Sie zum Abschnitt „Kontostand“.

  • Klicken Sie auf das Bearbeitungssymbol neben der Urlaubsart, die Sie bearbeiten möchten.

  • Im Abschnitt „Anpassung“ können Sie:

Tage oder Stunden hinzufügen, um das Guthaben des Mitarbeiters zu erhöhen

Tage oder Stunden abziehen, um das Guthaben des Mitarbeiters zu verringern

  • Klicken Sie auf „Speichern“, um die Änderungen zu übernehmen.

Diese Anpassungen werden sofort im Guthaben des Mitarbeiters berücksichtigt, sodass Administratoren negative Guthaben verwalten und sicherstellen können, dass alle Daten korrekt und auf dem neuesten Stand sind.

Durch die Aktivierung negativer Guthaben geben Sie den Mitarbeitern mehr Flexibilität, sich bei Bedarf freizunehmen, auch wenn sie noch nicht genügend Urlaubstage angesammelt haben. Gleichzeitig können Administratoren die Guthaben einfach überwachen und anpassen, um die Daten korrekt und unter Kontrolle zu halten. So entsteht ein ausgewogener Ansatz, der sowohl den Bedürfnissen der Mitarbeiter als auch den Unternehmensrichtlinien gerecht wird.

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